War Never Ends – Part 159

Der Sturm rüttelte an der Struktur der Plattform. Das Wasser peitschte über die offenen Flächen des Hubs. Wenige Patrouillen kämpften sich durch den Wind, doch aufgrund der stark eingeschränkten Sicht, hatte sie mehr einen Symbolischen, als einen Realen Sinn. Ein Zeichen der Macht der Führung, auch wenn nur wenige es sehen konnten. Im inneren war es größtenteils Trocken. Doch an einigen Stellen tropfte Wasser von den Decken. Techniker Teams rannten durch die engen Gänge um kleinere Lecks zu stopfen und Systeme zu Reparieren, die durch den Sturm beschädigt wurden. Im Kern des Hubs bekam man davon kaum etwas mit. Hin und wieder flackerte ein Licht, oder die Strukturen vibrierten leicht. Doch auch hier herrschte Hochbetrieb. Die Kommunikation war zusammengebrochen. Sie waren allein auf dem tobenden Meer. In der Medizinischen Station bekam man von all dem kaum etwas mit. Dafür hetzte hier das Medizinische Personal durch die Gänge. Wägen mit schweren Geräten, Akten und Medikamenten wurde zwischen den verschiedenen Stationen hin und hergeschoben. Die Tür des Hauptfahrstuhls öffnete sich und der Kommandant betrat die Station. Die Personen in seiner Nähe blieben kurz stehen und salutierten, bevor sie mit ihrer Arbeit fortfuhren. “Wo ist Michael Kastie?” “Station N17. Er ist soweit Stabilisiert, auch wenn er eigentlich Tot sein müsste.” Antwortete einer der Ärzte in seinen Nähe. “Verlegen sie ihn sofort auf Station S3 und halten sie mich über seinen Zustand auf dem laufenden.” Der Arzt salutierte vor dem Kommandanten, winkte zwei Kollegen herbei und stürmte mit ihnen zusammen los, um Michael zu verlegen. “Und wo ist Daniel K’lane?” Ein weiterer Arzt in der Nähe antwortete und brachte ihn zu dem Soldaten. Er saß aufrecht auf dem Bett des Zimmers, um ihn ein Team Mediziner in weißen Uniformen. “Sir!” Er stand auf, als der Kommandant den Raum betrat, doch ein Arzt drückte ihn zurück auf die weiche Matratze. “Wie geht es ihnen?” “Den Umständen entsprechend gut.” Der Kommandant nickte einem der Ärzte zu. Dieser gab seinen Kollegen ein kurzes Handzeichen und sie verließen den Raum. Der Kommandant war mit dem Soldaten allein. Er verriegelte die Tür und wandte sich K’lane zu. Das Gesicht seines Vorgesetzten bestätigte die Vermutung des Soldaten. “Der Befehl durch den Sturm zu fliegen kam nicht von ihnen, oder?” Der Kommandant nickte. “Jemand versucht uns zu Sabotieren. Jemand mit Macht und Einfluss. Jemand aus den Reihen unserer Führung.” “Haben sie eine Vermutung Sir?” “Keine Ahnung. Sie sind die einzige Person, der ich vertraue. Deshalb bleibt diese Theorie auch in diesem Raum.” “Verstanden Sir!“

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War Never Ends – Part 158

Nach wenigen Stunden wurden sie von einem Suchtrupp aufgesammelt und zum Administration Hub gebracht. Die schwer gepanzerten Truppentransporter waren bestens geeignet durch den Sturm zu fliegen, der noch immer über dem Meer tobte. Die Verwaltungsplattform war etwas kleiner als der CivHub, doch bedeutend schwerer Befestigt. Auf kleineren, vorgeschobenen, schwimmenden Verteidigungsplattformen waren schwere Abwehr Geschütze Montiert. Die riesigen Waffentürme visierten sie beim näherzukommen automatisch an und verfolgten die Hovercrafts der Suchtrupps mit ihren mehrere Meter langen Läufen. Blitze zuckten zwischen den Schienen der Railguns. Die Waffen waren scharf und kein Hovercraft würde einem Treffer standhalten. Die hyperschall Geschosse durch schlugen selbst mehrere Meter Panzerung. Der AdHub war im Gegensatz zu den anderen Plattformen sehr viel Geschlossener. Die Decks waren nach außen mit dicken Panzerplatten verkleidet. In regelmäßigen Abständen waren Verteidigungsstellungen angebracht. Bewaffnetes Personal in schweren Kampf Panzerungen patrollierten über die Stege und Decks. Der Transporter landete in einem Hangar, in den unteren Ebenen. Die schweren Panzertore verschlossen sich hinter ihnen. Das Wasser, dass der Sturm in den Raum geweht hatte, floss langsam ab. Kurz darauf marschierte ein Trupp bewaffneter Soldaten vor dem Hovercraft auf. Das Schott des Transporters öffnete sich. Am unteren Ende der Frachtrampe stand, flankiert von zwei gepanzerten Bewaffneten, der Kommandant. Er trug wie immer einen Langen Mantel. Er wirkte müde, ausgezehrt. Seine Augen waren Blutunterlaufen. “Bringt sie in die MedBay. Höchste Priorität.” rief er dem Team des Transporters zu. Langsam setzten sie sich in Bewegung. Michael wurde auf ein fahrbares Bett mit Lebenserhaltungssystem verladen. Die Elfe stützte Kell, doch schnell kam ein MedTeam mit einer Trage und lud auch ihn auf. Ein großer Frachtaufzug brachte sie auf direktem Weg zur medizinischen Station des AdHubs. Dort wurden sie von einer Armee, medizinischen Personal empfangen. Michael wurde sofort von einem Spezialisten Team entgegen genommen. Auch Kell und selbst der Elfe und dem Soldat widmeten sich kleine Gruppen. Angesichts der Elfe schienen sie etwas unsicher und bei Kell wirkten sie zu Beginn überfordert.

War Never Ends – Part 157

Ein MUT ist kein Schiff, das mussten sie schnell feststellen. Innerhalb kürzester Zeit stand das Wasser fast Hüfthoch. Kell war immer noch benommen. Doch mit Hilfe der Elfe, schafften beide es, den Hauptgang zu durchqueren. Auf dem Weg, schloss sich ihnen der Soldat an, der den bewusstlosen Michael mit sich mit schleifte. Das Wasser stieg weiter und ging ihnen bereits bis zur Hüfte. Der Rest der Besatzung schien bereits in der Rettungskapsel zu sitzen. Zu dritt schafften sie es Michael in die Kommandozentrale hinauf zu hieven. In der kleinen Kapsel auf der Oberseite des Transporters war es eng. Der Soldat schnallte Michael an und setzte sich selbst in einen der gepolsterten Sessel. Hinter der Elfe und Kell kamen noch zwei Sanitäter in den Raum. “Wir sind die letzten. Die untere Ebene ist komplett voll. Starten sie.” Wies einer den Soldaten an. Dieser fragte nochmal nach, “Sind sie sich sicher?” “Ja verdammt, starten sie!” Die Luke wurde verschlossen. Mit einem Klacken fuhren die Sicherheitsbolzen aus dem Rahmen. Mit einem zischen sprang das Lebenserhaltungssystem der Kapsel an. Etwas klopfte gegen die Tür. Es war noch jemand da draußen. Und sie waren hier drinnen. Ein Countdown startete und als er Null erreichte, wurde die Rettungskapsel aus dem Transporter geschleudert, während das Hovercraft weiter im Meer versank. Nach wenigen Minuten war außer der kleinen, von großen Schwimmkörpern umgebenen Kapsel nichts mehr von dem Transporter zu sehen. Ein helles blinkendes Licht, versuchte potentielle Retter anzulocken. Das Meer versuchte auch diese letzten Überlebenden zu verschlingen, doch widerstand die Kapsel den Angriffen und sprang jedesmal, wenn eine Welle sie untertauchte wieder an die Oberfläche zurück. Die Insassen wurden bei dem Auf und Ab herumgeschleudert und würden die Gurte sie nicht in ihren Sitzen halten, hätten sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits das Genick gebrochen. Wie lange würde sie ausharren müssen. Keiner von ihnen glaubte, dass der AdHub bei diesem Wetter ein Rettungsteam losschicken würde und damit noch mehr wertvolle Ressourcen und Material aufs Spiel setzte. Also konnten sie nur darauf warten, dass der Sturm sich verzog.

War Never Ends – Part 156

“Big Mut 6 an AdHub. Empfangen sie uns?” Der Soldat brüllte panisch ins Funkgerät. Aus den Lautsprechern kam nur ein statisches Rauschen. “Wir schaffen es nicht. Uns fehlen vielleicht 500 Meter.” Informierte einer der Piloten. Er wirkte dabei seltsam gefasst, als hätte er sich bereits damit abgefunden. Wenige Minuten später wurde Mut 5 von einer Welle getroffen und stürzte ins Meer. “Hier Big Mut 6. Kann uns irgendjemand empfangen. Haben beide Eskorten verloren. Treibstoff reicht nicht zum Ziel. Brauchen dringend Hilfe.” Durch das Rauschen bahnte sich eine leise Stimme. “Hier Flugkontrolle Administration Hub. Wir empfangen sie Big Mut 6. Können sie ihren Kurs korrigieren und den Defense Hub erreichen?” Einer der Piloten checkte die Routen über das Navigationssystem. Er schüttelte den Kopf. Der starke Wind machte ihnen einen strich durch die Rechnung. “Negativ AdHub! Behalten Kurs bei.” Ein schriller Warnton erklang und eine rote Lampe über der Treibstoffanzeige leuchtete auf. “Uns geht der Sprit aus. Noch 10 Minuten, dann wars das.” Eine Welle traf sie. Die Piloten zerrten an den Kontrollen. Die Reaktoren und Repulsoren des Hovercrafts heulten. Der schrille Klang wurde immer eindringlicher, bis er in den Ohren schmerzte. Und plötzlich erstarben sie. “Das wars.” Sie hatten keinen Treibstoff mehr. Der Transporter kippte vorne über. Die Oberfläche des Meers kam schnell näher. Der Soldat sprang zu einem der Notsitze und zog die Gurte fest an. “Notlandung in 10 Sekunden. Alle Festhalten.” Der Transporter schlug auf die Oberfläche auf. Für ein paar Sekunden verschwand er vollständig unter Wasser, bevor der Auftrieb ihn wieder in die Höhe zog. Das Hovercraft trieb auf dem aufgepeitschten Meer, die wilden Wellen schleuderten es umher wie eine leere Konservendose. “Das wars.” Die Piloten schnallten sich an und sprangen aus den Kontrollsesseln. Sie stürmten zu einer Luke im hinteren Bereich des Kontrollraums. Ein Schild darüber wies auf eine Rettungskapsel hin. “Wir evakuieren. Holen sie den Rest der Besatzung!” Der Soldat sprang aus dem Raum. Die Handschuhe an die Seiten der Leiter gepresst, rutschte er hinab in den Bauch des MUTs. Das Wasser ging ihm bis zu den Knöcheln. Panisch rannte er durch den Gang und riss die Türen der Module auf. Die meisten waren Leer, oder enthielten Frachtkisten. Erst die letzte Tür vor dem Frachtraum gehörte zur MedCell. Michael war in der Mitte des Moduls auf einer Liege festgeschnallt

War Never Ends – Part 155

Die Umgebung verschwamm. Er driftete weiter durch ein Chaos aus Farben und Bildern, Schnipseln von Erinnerungen. Was war das eben gewesen? Eine Erinnerung? Aber von wann und… von wem? Oder eine Vision? Eine Nachricht? Michael riss die Augen auf. Er lag auf einer Liege, über ihm eine weiße Plattendecke. Kaltes Kunstlicht beleuchtete den Raum. Es roch nach Desinfektionsmittel. Er befand sich auf einer medizinischen Station. Es war absolut Still. Die Art von Stille, die wie Druch auf einem liegt. Irgendwann glaubte er Geräusche zu hören. Wenn ein Sinn keine Signale lieferte, begann das Gehirn irgendwann selbst Reize zu erzeugen. Er versuchte sich zu bewegen, doch keiner seiner Muskeln wollte reagieren. Es konnten keine Nervenschäden sein, sein Körper würde sie sofort regenerieren. Außer, das Brennen war weg. Das Feuer, dass in ihm gebrannt hatte, war verloschen. Er spürte nur Kälte und Taubheit. Seine Beine und Arme reagierten nicht auf die Befehle seines Gehirns. Er war gelähmt. Warum regenerierte er nicht? Wo war das Feuer, das ihn wiederhergestellte? Seine Gedanken kreisten immer schneller. Wo war er, wo waren die anderen, was war geschehen, emely, EMELY!?!? Er wollte schreien, doch noch immer reagierte sein Körper nicht. Sein Mund blieb geschlossen und hielt all die Gedanken in ihm. Einzig eine Träne lief seine Wange hinab. “Eine einzelne Träne. Für all deine Taten würde kein Ozean reichen.” Eine weitere Person hielt sich im Raum auf. Er konnte Schritte hören. Das Auftreten der Solen knallte in der Stille wie Gewehrschüsse. “Ganz ruhig. Sie sind endlich wach? Keine Sorge, ihr Team ist in Sicherheit.” Er konnte am Rand seines Sichtfelds eine Gestalt erkenne, die langsam um ihn herum schritt. Dabei hielt sie respektvoll Abstand. “Und sie bekommen wir auch wieder hin. Die Regeneration mussten wir leider stoppen. Wir brauchen sie so wie sie sind. Wir können nicht riskieren, dass der Prozess weiter voranschreitet. Auf jeden Fall jetzt.” Er blieb am Kopfende der Liege stehen, immer noch außerhalb Michaels Sicht. “Doch wir können sie trotzdem wiederherstellen. Es dauert länger, doch wird der Rückfall dadurch weiter hinausgezögert. Auch wenn sie es vielleicht nicht glauben, wir helfen ihnen.” Es gab ein paar Schrille Pieptöne. Michael spürte, wie das Gefühl langsam in seine Arme und Beine zurückkehrte. Doch noch immer konnte er sich nicht bewegen

War Never Ends – Part 154

Um ihn herum war alles Schwarz. Eine unendlich Leere… außer. Kleine helle Punkte wurden Sichtbar. Tausende Sterne. Er trieb im Weltraum. Um sich die weiten des Universums. Sein Kopf wandte sich umher. Hinter ihm lag ein kleiner Stern. Ein weißer Zwerg. Das Licht blendete ihn, bis sich ein kleiner Planet zwischen Michael und den Stern schob. Er konnte Wolken sehen, blaue Meere, grüne Kontinente. Die Welt kam ihm bekannt vor. Konnte das ihre Welt sein? Doch bevor er genaueres erkennen konnte, wurde ihm die sicht von einer gigantischen Struktur genommen, die sich auf den Planeten zu bewegte. Es sah aus wie ein gigantischer Vogel. Die Flügel hatten eine Spannweite von mehreren Kilometern. Der Körper war langgezogen und schimmerte im Licht des Sterns. Die Oberfläche der Struktur war absolut glatt. Keine Kanten, keine Spalten. Als wäre es als ein Stück gegossen worden. Es wirkte als würde es fast Still Stehen, doch im verhältnis zum Planeten, bewegte es sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Hinter Michael tauchte ein weiteres der Schiffe auf und dann noch eins. Jedes erschien mit einem hellen Lichtblitz wie aus dem Nichts. Es waren dutzende. Nach den Vogelschiffen, kamen noch größere Walzenförmige. Eine Flotte, mehrere Hundert Schiffe umfassend erschien im Orbit des Planeten. Organisiert in klar strukturierten Verbänden bezogen sie geordnet Stellung über dem Kontinent. unter ihnen. Selbst vom Orbit aus, konnte man die großen Steppen, die Wälder und das Gebirge, dass die Fläche begrenzte erkennen. Hier würde das Zentrum ihrer Operation liegen. Das Bild flackerte kurz. Eine weitere Person betrat den Obeservationsraum. Michael konnte nur eine schemenhafte Gestalt sehen. Ein waberndes Unscharfer Schatten. “General Micheangelis. Die Sicherungsverbände sind auf Position. Sie warten auf ihren Befehl, mit der Befestigung des Planeten zu beginnen.” Michael öffnete den Mund und ihm entströmten Worte, deren Ursprung er nicht wusste, die ihm jedoch sehr bekannt vorkamen. “Danke Kommandant Arenamis. Geben sie den Truppen bescheid, dass sie mit der Errichtung der Forts beginnen können.” Der andere Verbeugte sich vor ihm und wandte sich zu gehen. Michael wandte sich wieder dem Planeten zu, über dem kleinere Schiffe begonnen hatten, große Module aus den Walzenförmigen Schiffen zu entnehmen und im Orbit zu verteilen. Als der Kommandant den Raum verließ, flackerte die Umgebung kurz und Michael konnte in der Spiegelung, im Glas der Bildschirme ein silbernes Auge mit Schlitzpupille erkennen. Dann war dort nur wieder der Planet.

War Never Ends – Part 153

Der Wind schleuderte den Transporter herum. Die Wellen des Meeres griffen in die Höhe, wie Tentakel, die versuchten ihre Beute zu packen, um sie unter die Oberfläche zu ziehen und dort zu zermalmen. Der Regen war so dicht, dass das Wasser als konstanter Strom über die Fenster und Frontscheibe floss. Die Piloten mussten sich vollständig auf die Instrumente verlassen. Der Umgebungsscanner lieferte eine schematische Ansicht der Umgebung. Das tobende Meer war dort eine Graue, sich ständig verformende Fläche, aus der immer wieder spitzen Empor stiegen. Drohten diese mit dem Transporter zu Kollidieren, färbten sie sich warnend Rot ein. Zwei grüne Kästen symbolisierten die anderen beiden Hovercrafts. Die Anzeigen flackerten, immer wieder wurde das Bild verzerrte, oder erlosch Sekundenbruchteile. Der Blitz hatte die Systeme augenscheinlich in Mitleidenschaft gezogen, auch wenn sie eigentlich gegen derartiges geschützt sein sollten. Laut des Planungs Tisches, hatten sie bereits drei viertel der Strecke geschafft. Ein Notruf eines der anderen Transporter erreichte sie. “Hier Big Mut 4. Haben schwere Systemfehler. Energieversorgung und Triebwerke gestört. Können Höhe nicht halten. Versuchen Notlandung auf dem Wasser. Viel Glück Mut 6.” Auf dem Scannerbild, konnten sie sehen, wie der Kasten, der den Transporter symbolisierte sich immer weiter dem tobenden Meer, bis er die graue Fläche berührte und vom Scannerbild verschwand. Langsam wurde der Soldat panisch. “Bringen sie uns höher.” wies er die Piloten an, doch diese hielten weiter gerade aus. “Verdammt noch mal! Gehen sie höher!” schrie der Soldat. “Wenn wir höher Steigen, schaffen wir es keinesfalls mehr bis zum AdHub. Wir brauchen jeden Tropfen Treibstoff. Die verdammte MedCell da hinten verbraucht schon genug unserer wertvollen Energie” Die MedCell war das Medizinische Modul im Bauch des Transporters, in dem Michael lag. Also kam es überhaupt nicht in Frage, die Energie für dieses System abzuschalten. Wenn Michael starb, war es recht Egal, ob sie den AdHub erreichten oder nicht. Eine besonders hohe Welle traf den Transporter und drückte ihn einige Meter nach unten. “Verdammt! Pass besser auf. Das hat uns bestimmt ne halbe Minute gekostet.” zischte ein Pilot dem anderen zu.