Crime Against Nature Demo

Hier ein erster Eindruck zu meinem Aktuellen Projekt:

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Does this Unit have a Soul Tag 5

Die Fernortung hatte Signale von einer kleinen Flotte Schiffe aufgeschnappt, die sich gerade im Hyperraum befanden. Ihr Kurs ließ keine Zweifel zu, sie befanden sich im Anflug auf dieses Sternensystem. Der Charakteristik der Signale nach, gehörten die Schiffe zur Tojama Group. Der Mega Konzern lag schon länger im Wettstreit mit CoreTex, was die Entwicklung von KI Systemen betraf. Doch wie waren sie auf den Stützpunkt aufmerksam geworden? Gab es eine undichte Stelle? Inzwischen war der komplette Stützpunkt auf den Beinen. Frank stand in der Operationszentrale, zusammen mit der Führung des Stützpunkts. Seine Idee war ein Bluff. Der Feind kannte die Position des Stützpunkts, das ermöglichte einen Angriff vom Orbit aus. Diesem wären sie schutzlos ausgeliefert. Doch was wäre wenn man den Sender der Station deaktivierte und in genügend Entfernung einen Täuschsender aufzustellen. Vielleicht glaubten die Angreifer, der Stützpunkt wäre ein 

‚Crawler‘, der sich durch den Sand gewühlt hätte um dem Angriff zu entkommen.

Der Plan ging auf. Frank lag auf einer Dühne, ca 100km nördlich des Stützpunkts. Neben ihm lagen zwei weitere Personen in Kampfanzügen. Alle warteten Angespannt, dass etwas passierte. Vor ihnen, in etwa 100m Entfernung, stand der Sender, der das Täuschsignal ausstrahlte. Nach dem mindesten 5 Stunden vergangen waren, passierte endlich etwas. Ein blaues Schimmern durchbrach die dichten Wolken und erhellte die im Zwielicht liegende Wüste. Sechs Shuttles tauchten nacheinander aus Wolkendecke auf und landeten im Kreis um den Sender. Ein dutzend Soldaten stürmten die Rampen hinunter und umstellten den Sender. Der Soldat neben Frank lächelte und drückte auf den Zünder in seiner Hand. Die Druckwelle trieb eine Wand aus aufgewirbelten Sand vor sich her und bedeckte die auf den Dühnen liegenden Soldaten mit einer dünnen weißgelb schimmernden Film. Die Soldaten wurden durch die Hitze der Explosion reglrecht verdampft und der Sand der Wüste schmolz und bildete einen Film aus Glas, in dem sich die brennenden Wracks der Shuttles spiegelten. Der Kampf hatte begonnen.

Does this Unit have a Soul Tag 4

Diesen Abend stand Frank wieder im Hangar neben ‚Hunter’s Ladestation. Er wollte gerade eine Frage stellen, da durchbrach ‚Hunter‘ die Stille: „Ich habe deine Argumente, während des gestrigen Gesprächs, analysiert und bin auf mehrere eine Probleme gestoßen. Ich würde gerne deine Meinung zu den entsprächenden Problemen hören.“ „Leg los ‚Hunter‘.“ Jedes Lebewesen hat einen Drang zu überleben. Ich habe einen Drang zu überlegen. Ich bin laut gültiger Definiton kein Lebewesen. Wie soll ich erkennen, ob ein Ziel einen Willen zu Überleben hat. Das Zweite Problem ist, dass Situationen auftreten können, bei denen die Eliminierung von ‚Wesen mit Selbsterhaltungstrieb‘ für das erreichen des Ziels zwingend notwendig ist. Die Prioritäts Setzung in solchen Situationen ist schwach definiert und sehr instabil. All das führt zu einer enormen Steigerung der benötigten Zeit zur Entscheidungsfindung. Ich habe die Theorie aufgestellt, dass Intelligente Lebewesen diese Entscheidungen, anhand von Situationsabstraktion und vergleich mit vordefinierten Mustern treffen. Jedoch mit einer sehr hohen Abstraktion. Was zu einer hohen Ungenauigkeit und dadurch einer hohen Fehlerquote führen kann.“ Frank stuzte, arbeiten moderne KIs nicht nach diesem System. Er fragte ‚Hunter‘: „Aber funktioniert Intelligenz nicht so? Dass man gelerntes Wissen abstrahiert und auf neue Situationen anwendet?“ ‚Hunter‘ schien kurz zu überlegen, dann Antwortete er:“Aber wenn ich bewerten soll, ob ein lebendes Ziel ausgeschalten werden soll, sind Fehler und daraus resultierende Fehlentscheidungen unumkehrbar. Um die Fehlerquote möglichst gering zu halten, muss ein Grenzwert gefunden werden, der sowohl eine hohe Erkennungsgeschwindigkeit, als auch eine hohe Genauigkeit gewährleistet.“ Frank erwiederte: „Aber auch Menschen machen Fehler. Es ist halt manchmal nicht vermeidbar. Es ist nicht immer Möglich eine 100% genaue Entscheidung zu treffen. Und selbst wenn du kein Mensch, sondern eine Maschine bist, dein Bewusstsein unterscheidet sich hauptsächlich durch die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Trozdem bist du nicht allwissend.“ Plötzlich wurde es hell im Hangar. Eine laute Stimme brüllte: „Wir werden Angegriffen! Alle Ausrüsten! Gleiter startklar machen! Luftabwehr bemannen!“ Frank rannte zum Ausgang des Hangars.

Does this Unit have a Soul Tag 3

‚Hunter‘ war den kompletten nächste Tag draußen in der Wüste und Frank im Stützpunkt. Nach dem Training am Vortag musste die Ausrüstung geprüft werden. Eine nervige, langweilige, aber leider notwendige Arbeit. Danach begab sich Ethan in den Überwachungsraum, vielleicht konnte er ‚Hunter’s Training beobachten. Er wusste nicht was es war, doch dieser Roboter faszinierte ihn. Er hatte zwar schon zuvor mit KI-Systemen gearbeitet, doch noch

 nie mit einem derartigem System. Unterstützende Hilfssysteme, intelligente Assistenten waren weit verbreitet, doch unterlagen sie strengen Regeln und wirkliche KIs wurden wegen des hohen Risikos noch viel stärksr reglementiert. Und Frank ahnte, dass ‚Hunter‘ zu letzterer Kategorie zu zählen war. Der Überwachungsraum war fast leer. Nur zwei Personen hielten sich darin auf und beide gehörten zu den neu Ankömmlingen die zusammen mit ‚Hunter‘ gekommen waren. „Leichte Abweichung vom Regulären Verhalten. Verzögerung bei Entscheidungsfindung zwar fast doppelt so hoch wie Gestern, aber noch innerhalb der Toleranz.“ Ein großer Tisch in der Mitte zeigte eine Ansicht des Übungsgeländes und der in die Übung involvierten Personen und Drohnen, und ‚Hunter‘.  Dieser wurde gerade von mehreren Drohnen in die Zange genommen. „Abweichungen treten nur bei Menschlichen Zielen auf.“ Hatte ‚Hunter‘ seine Schlüsse aus dem gestrigen Gespräch gezogen. „Reaktions Zeit normalisiert sich. Treffer Quote 98%“ Scheinbar hatte er sich gerade entschieden, dass das doch Leben keinen Wert hatte. Frank würde ihn bei nächster Gelegenheit fragen. Diese Gelegenheit ergab sich am Abend. Wärend die meisten im Aufenthaltsraum zusammen saßen, schlich sie Frank wieder in den Hangar. ‚Hunter‘ erwartet ihn bereits. „Ich habe über unser gestriges Gespräch nachgedacht und versucht mein Verhalten anzupassen.“ Frank unterbrach ihn: „Und warum hast du dich entschieden es zu ignorieren.“ ‚Hunter‘ fuhr fort: „Die individal bewertung jeder Situation benötigt eine kritische Zeitspanne. Außerdem erschließt sich mir der Nutzen nicht. Wieso sollte ich bewerten ob ein Ziel sich ergeben hat?“ Da verstand Frank. ‚Hunter‘ kannte Prinzipien wie Ergeben nicht. Er würde tiefer eingreifen müssen. „Hunter, hast du einen drang deine Funktion aufrecht zu erhalten?“ ‚Hunter‘ anwortete: „Meine Funktionalität ist aufrecht zu erhalten.“ „Genau und diesen drang hat jedes andere Lebewesen auch. Und wieso solltest du ihnen, unnötiger Weise, verwehren weiter zu Funktionieren, du willst auch nicht, dass dich jemand einfach deaktiviert.“, erwiederte Frank. ‚Hunter‘ riss den Kopf herrum und starrte in die Dunkelheit des Hangars. „Es kommt jemand, Sie sollten gehen. Aber ich würde das Gespräch gerne fortführen. Kommen Sie morgen wieder.“ Ethan flüsterte noch kurz zu ‚Hunter‘: „Du musst mich nicht Siezen.“ ‚Hunter‘ bestätige mit einem kurzen: „Zur Kenntniss genommen.“

Crime against nature Kapitel 1

Der Gleiter näherte sich langsam dem Lagerhaus. Es befand sich auf Ebene 12 Tief unter den Wohngebieten, sogar unter den Meisten Slums. Diese hatten sich in den letzten Monaten weiter nach oben bewegt und hatten die Untersten Ebenen verdreckt und vermüllt zurück gelassen. Die Umgebung wurde durch die Lampen und leucht Reklameno der Oberstadt in ein fahles Licht getaucht. Das große graue Gebäude lag am Boden einer der Schluchten zwischen zwei Kilometer hohen Türmen. Seit dem Umsturz hatte sich die Stadt dramatisch verändert. Ehemalige Mittelstands Gebiete waren von den Slums einverleibt worden, laut den meisten Meinungen mit Nachhilfe der Regierung. Denn diese unternahm nicht nur nichts, sondern zog sogar aktiv Öffentliche Dienste, wie Polizei oder Müllentsorgung aus diesen Gebieten zurück. Das Geld wurde lieber in den Ausbau der Oberen Ebenen Investiert, wo zur Zeit unzählige große Luxus und Business Gebiete im Eiltempo errichtet wurden. Doch diese befanden sie 3000meter höher. Der Gleiter flog durch den Regen auf das blaue aufblitzen zweier  Warnleuchten zu, die durch den Schleier drangen. Er landete wenige  Meter von den Siluetten zweier Polizeiwägen entfernt. Unsicher verließ der Keetz-Mensch Hybrid das bequeme innere des Gleiters und näherte sich dem nächsten Polizeibeamten. Schon nach wenigen Schritten hing sein orangenes Fell triefend an ihm herrab und das obwohl der dünne Kunststoffmantel ihm vor dem meisten Schützte. Die hohen Türme verhinderten, dass die Feuchtigkeit nach oben abziehen konnte und das führte dazu, dass es hier unten ständig unangenehm Regnete, was mit Sammlern zwar zu verhindern wäre, aber auch Geld gekostet hätte, das die Regierung niemals in die „Verlohrenen Bezirke“ investiert hätte. Und so moderte die Basis der Stadt vor sich hin, wärend sie immer weiter in die höhe Wuchs. Der Hybrid hatte die Polizeiabsperrung erreicht und schritt durch die Blau schimmernde Barriere, die den Berreich vor dem Eingang der Lagerhalle sicherte. Ein kurzer Warnton erklang und zwei Polzisten, ebenfalls in Regenmäntel gehüllt, wandten sich dem Neuankömmling zu. „Müssen die uns ausgerechnet so einen schicken?“, konnte der Hybrid einen der Beiden Polizisten sagen hören. „Das Büro macht sich halt einen Spaß draus, uns zu ärgern.“, erwiederte der andere. „Eine Schande, dass die immer noch welche von denen Beschäftigen. Es gibt bestimmt genug andere für den Job.“ Dann war der Hybrid nur noch wenige Meter entfernt und die Männer verstummten. „Ich bin Sascha DeTiris vom CiD.“ Das „Captiol City Center Crime Department“, „kurz“ CCCCD, oder einfach CiD, hatte seinen Sitz im zwischen der 150. und 170.Ebene des Worldgatetowers und war für alle schwereren Verbrechen im Zentrum der Hauptstadt zuständig. Ein dritter Polizist trat an ihn heran. Keine Begrüßung. Ein kühler abschätzender Blick. „Wir haben sechs Tote. Zwei Terraner, ein Skraa, zwei Keetz und eine Feris. Sie alle wurden…“ Er hielt kurz inne. „Sie alle wurden übel zugerichtet. Mehrfache tiefe Wunden. Vermutlich verursacht durch einen spitzen Gegenstand, ohne Schneide. Zusätzlich schwere Verbrennungen, vermutlich durch eine Plasmawaffe.“ Der Hybrid trat wortlos an dem Polizist vorbei und betrat die Lagerhalle. Seine Katzenaugen hatten sich schnell an die Dunkelheit gewöhnt, trozdem schaltete er seine Implantate dazu. Ein grauenhafter Ablick zeigte sich ihm. Die Leichen lagen im gesamten Raum verteilt. Jede in einer großen Blutlache. Ein Overlay blendete sich über sein Sichtfeld und began Informationen der über Hundert Sensoren auszuwerten, die der Hybrid an seiner Kleidung trug, oder direkt in seinen Körper implantiert waren. Alle Daten wurden Gesammelt und beim nächsten Netzkontakt an das Büro gesendet. Leider konnte er ohne Verbindung die Daten nicht direkt mit der Polizeidatenbank abgleichen. So erhielt er nur grundlegende Informationen. Doch vorallem die Schnittwunden fielen ihm ins Auge. Die Ränder waren nicht Glatt, sondern waren aufgerissen. Also tatsächlich keine Schneide. Perfekt! Der Scanner konnte DNA Rückstände in der Wunde feststellen, die nicht vom Opfer stammten. Er scannte noch die anderen Leichen, konnte jedoch bei keiner weitere Auffälligkeiten entdecken. Entäuscht verließ er die Lagerhalle. Es war sein erster eigener Fall und dieser würde nachdem die DNA Analysiert war, aufgeklärt sein. Also machte er sich auf den Weg zum CiD Hauptquartier. Sein Gleiter stieg aus der Dunkelheit hinaus, dem Licht der Oberstadt entgegen.

Does this Unit have a Soul Tag 2

Frank lief über eine Dühne. Ca 3km Westlich des feindlichen Stützpunktes. Wärend die anderen von Osten angriffen, würde er von hinten kommen. Eine Einfache, aber durchaus wirkungsvolle Strategie, dachte Frank, nur um eine Sekunde später festzustellen, dass er es geschafft hatte in den Weiten der Wüste, in eine Mine zu treten. Er wurde von den Füßen gerissen und landete hart auf dem Rücken. Sein HUD meldete, das die Virtuellen Splitter der Simulations Mine ihm die Beine abgerissen hätten, wodurch sich die entsprechenden Bereiche seines  Anzugs versteiften. Na toll. Er lag jetzt „ohne Beine“ mitten in der Wüste. Die Explosion hatte anscheinend auch seinen Funk zerstöhrt, weswegen er den Kontakt zu seinem Team verlohren hatte und die von der Simulations Leitung sagten ihm nur, dass er noch etwas liegen bleiben sollte, da es für die Simulation nötig wäre. Warum das so war, stellte er sehr bald fest. Nach nur wenigen Minuten hörte er das knirschen von Füßen im Sand. „Ich bin raus Leute. Ich ergebe mich!“ rief er, doch bekam keine antwort. Statt dessen, schälte sich eine große Gestalt aus dem Wüstensand. Der Kampfroboter stand vor ihm. Seine Haut hatte eine Sandfarbe angenommen und immitierte den Untergrund nahezu perfekt. Er schritt langsam auf Frank zu. „Ich ergebe mich!“ schrie dieser ein zweites mal. „Bewertung: Feind! bewaffnet! Größtenteils Bewegungs unfähig! Einstufung: Gefahr“ lautete die Antwort. Frank bekam Angst. Das große Wesen kam noch näher. Er warf verzweifelt die Waffe weg. „Neubewertung… Feind! unbewaffnet! Größtenteils Bewegungs unfähig! Neue Einstufung: potentielle Gefahr. Gefahr beseitigen.“ Der Hunter schoss eine Salve Plasma Projektile auf Frank. Die Simulation meldete 3 Treffer. Einer an jedem Arm und einer am Kopf. Frank war komplett bewegungsunfähig. Dann drehte das Wesen ihm den Rücken zu und verschwand. Dank der aktiven Tarnung verscholz es schon nach wenigen Metern mit dem Sand.

Am Abend schlich sich Frank in den Hangar, in dem der Hunter aufbewart wurde. Die Gestalt des Roboters lag, wie eine Katze zusammen gerollt, in einer Ecke. Das Rote leuchten der Augen war erloschen. Eine Reihe dicker Kabel verlief von einem Generator zu einem Anschluss in seinem Nacken. Als er sich auf wenige Meter angenähert hatte, erwachte das Wesen zum Leben. Die Augen glühten auf und es hob den Kopf. „Was ist ihr anliegen?“ fragte der Hunter mit einer kalten künstlichen Stimme. „Wie ist deine Bezeichnung?“ fragte Frank zögerlich. Das Wesen Antwortete kalt: „AI-Unit 7298, Codename ‚Hunter‘.“ „Also Hunter? Warum hast du mich heute, bei der Simulation getötet? Ich war verletzt und hatte mich ergeben?“ fuhr Frank fort. „Sie stellten eine Gefahr für die Einheit dar. Sie waren feindlich. Sonstige Faktoren werden nicht bewertet.“ antwortet das Wesen kalt. „Aber das ist falsch! Es ist falsch einen Verletzten oder jemanden der sich ergeben hat zu töten!“ erwiederte Frank aufgebracht. Hunter hob den Kopf, obwohl es nur eine Maschine war, konnte man fast so etwas wie Neugier erahnen. „Aus welchen Regeln schlussfolgern Sie, dass dieses Verhalten ‚falsch‘ war?“ Er führte hier gerade tatsächlich mit einem Kampfroboter ein Gespräch über Ethik im Krieg… Doch er konnte den Gedanken nicht zu ende führen, denn plötzlich wurde die Tür zum Hangar geöffnet und Frank versteckte sich schnell hinter „Hunter“. Es gab zwar keine Regel die ihm verbot den Hangar zu betreten, doch es wurde bestimmt nicht gerne gesehen, wenn er Gespräche über Ethik und den Wert des Lebens mit dem neuen Waffen Prototyp führte. Jetzt wurde auch die Hauptbeleuchtung eingeschaltet und Frank entschied sich zu verschwinden. ‚Hunter‘ hatte seinen Kopf wieder gesenkt und sah wieder so aus, als würde er schlafen. Als Frank gerade verschwinden wollte flüsterte ‚Hunter‘ ihm noch zu: „Ich werde ihre Situationsbewertung analysieren.“ Dann lag er wieder ruhig da und Frank schlich sich hinaus.

Does this Unit have a Soul Tag 1

Das Pfeifen schwoll immer weiter an. Der Sandsturm verringerte die Sichtweite auf unter 50 Meter. Der kleine Stützpunkt lag zwischen zwei hohen Dühnen. In alle Richtungen reichte der Sand bis zum Horizont. Endlose karge Weiten. Und ausgerechnet hierher hatte man ihn verlegt. Frank Pierce, ein großer, breit gebauter Terraner, stand vor dem flachen Gebäude, das sich als dunkelgrauer Fremdkörper vom hellen Rest der Wüste abhob. Er betrachtete das Wüten des Sandes und den Antennenmast, der sich dieser unbändigen Kraft entgegen stemmte. Das Pfeifen kam immer näher und begann langsam in ser Tonlage noch höher zu klettern, bis es schließlich fast unerträglich wurde. Frank wollte gerade seinen Helm schließen, um das Geräusch zu dämpfen, da kam die Quelle des Lärms in Sicht. Zwei große Transport Shuttles brachen aus dem Sandsturm hervor, das CoreTex Logo groß auf dem Rumpf. Die Triebwerke heulten auf, was dazu führte, dass Frank sich endlich entschloss den Helm zu schließen, und die Fluggefährte landeten auf der freien Fläche vor dem Gebäude.  Die Piloten regelten die Triebwerke langsam herunter und die Pfeifen verebbte. Seit vier Wochen wartete er auf diesem verdammten Sandklumpen, der nichtmal einen richtigen Namen trug, der seine Bahnen langsam um einen sterbenden Stern zog. Man befand sich in einem System in den Randgebieten des Terranischen Imperiums das schlicht tir426 genannt wurde. Das zeigte schon die Wichtigkeit dieser Ansammlung von Staub. Doch all das machte diesen Ort für CoreTex erst richtig interessant. Hier draußen war man vor dem Gesetz und vorallem vor anderen Firmen einigermaßen sicher. Die Laderampen waren inzwischen herunter gefahren worden und mehrere Kontainer wurden in den Stützpunkt gebracht. Die großen grauen Kisten waren alle Versiegelt und trugen auch das CoreTex Logo. Dann wurde Franks Aufmerksamkeit von etwas anderen angezogen. Aus dem Heck des anderen Shuttles dragen seltsame Geräuche. Als würde etwas schweres auf den Boden geschlagen, oder wie schwere Schritte. Dann wurde eine Gestalt sichtbar, die mit langsamen Schritten die Laderampe hinunter lief. Der schlanke Körper hatte Ähnlichkeit mit einer Raubkatze und bewegte sich mit einer vergleichbaren Anmut. Bedeckt war er mit einem Flexiblen gräulichen Material, das fast wie echte Haut wirkte. Einzig die kalten rot schimmernden Augen und das Aufgedruckte Firmen Logo stöhrte den eindruck. Frank war so fasziniert von den organisch wirkenden Bewegungen der Maschine, dass er nicht bemerkte, dass ein, in einen Kampfanzug gekleideter, Mann das andere Shuttle verlassen hatte und auf ihn zu kam. Das Etwas war ein Prototyp einer KI gesteuerten Waffenplattform, Codename „Hunter“, die hier getestet werden sollte. Zwar war der einsatz von KI Systemen streng reglementiert, doch welcher Konzern schehrte sich um Gesetzte, wenn es um saftige Profite ging. Doch auch Frank war skeptisch. Er hatte genug schauer Geschichten über KI Systeme gehört, die aus rein berrechnender Logik herraus hunderte Personen getötet hatten. Kalt nach kosten Nutzen rechnung. Trozdem sollte er an den Simulationen teilnehmen, mit denen der Hunter getestet werden sollte. Das könnte heiter werden.